Kammer "Hätten alle Spiele gewinnen können"

Nachdem im Vorjahr der Verletzungsteufel dem SK Kammer einen Strich durch die Rechnung machte und die Mannschaft von Trainer Norbert Hutterer sich vorzeitig vom Aufstiegskampf verabschieden musste, ist die junge Truppe in der aktuellen Saison der 2. Klasse Süd ganz vorne wieder mittendrin und voll dabei. War die Hutterer-Elf nach neun Runden noch fünf Punkte hinter der Spitze zurück, konnte der SK Kammer mit vier Siegen auf der Zielgeraden der Hinrunde noch den Herbstmeistertitel feiern.

Der frischgebackene Herbstmeister kann auf eine eindrucksvolle Heim-Bilanz verweisen, konnte die bisherigen fünf Heimspiele nicht nur allesamt gewinnen, sondern musste auf eigener Anlage keinen einzigen Gegentreffer hinnehmen (22:0 Tore). "Solten wir unser Heimstärke auch im Frühjahr ausspielen können, steht einem weiteren positiven Saisonverlauf nichts im Wege, zumal wir in der Rückrunde sieben Heimspiele haben und die direkten Konkurrenten allesam in Kammer antreten müssen", ist Coach Hutterer zuversichtlich.

Der Tabellenführer ist nicht nur daheim eine Macht, sondern ist auch die Defensive der Hutterer-Elf - mit nur elf Gegentoren kassierte man die wenigsten der Liga - kaum zu knacken. "Aus dem Spiel heraus lassen wir kaum Chancen des Gegners zu, haben sieben Tore durch Standardsituationen erhalten", weiß Norbert Hutterer, der von der Stärke seiner jungen Mannschaft überzeugt ist: "Wir haben zwar zwei Spiele verloren - gegen Attergau und Attersee zum Teil unter unglücklichen Umständen - waren aber auch in diesen Spielen die bessere Mannschaft und hätten eigentlich alle Spiele gewinnen können."

Beim SK Kammer ist man zuversichtlich, in dieser Saison im Kampf um den Aufstieg bis zum Schluss ein entscheidendes Wort mitreden zu können. "Die Liga ist zwar stärker geworden und sitzen uns mit dem ATSV Timelkam, Attergau und Lenzing die Verfolger im Nacken, aber ich bin optimistisch, dass wir den erkämpften Aufstiegsplatz verteidigen können und hoffe natürlich, dass uns der Verletzungsteufel im Frühjahr in Ruhe lässt", sagt der Trainer, der mit einem unveränderten Kader ins neue Jahr geht. "Wir bereiten uns gewissenhaft auf die Rückrunde vor, beginnen bereits heute mit dem Hallentraining und halten sich die Spieler mit Laufeinheiten fit, ehe in der zweiten Januar-Woche die Vorbereitung in Angriff genommen wird."


Günter Schlenkrich

Foto: Helmut Klein / www.picturesexclusive.com

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